[Update 1. Juli 2011] Endlich findet sich eine offizielle Übersetzung des zugehörigen Petitionstextes und zwar hier: http://blog.jamendo.com/2011/06/30/jamendo-will-mit-einer-ipetition-die-rechte-unabhangige-kunstlerinnen-starken/
Jamendo hat kürzlich eine Petition für die Gerechtigkeit der Tantiemenverteilung und die Rechte der Musiker an ihrer Musik gestartet. Der zugehörige Text ist etwas knapp gehalten und vor allem angesichts auch der aktuellen Jamendo Awards drängt sich mir persönlich der Verdacht auf, dass es doch eher Werbung für Jamendo sein soll. Beim Recherchieren habe ich hier eine etwas ausführlichere Erläuterung gefunden und dann doch unterschrieben.
Worum also geht es in dieser Petition?
… Es gibt ja keine Kunst, die von mehr als drei Prozent der Leute in einem Land gut gefunden wird. Wenn ich eine Million Platten verkaufe in Deutschland, dann haben 1,25 Prozent der Bevölkerung meine Platte gekauft. Wenn einer vier Millionen verkauft – was unmöglich ist – dann sind es fünf Prozent. Das heißt aber, dass 95 Prozent diese Platte immer noch nicht gekauft haben.Ausgesprochen aufmunternd finde ich. Vor allem auch diese Theorie weiter zu spinnen, Ausdehnung auf jeden offenen Markt. Reichweite bedeutet in meinem Fall also nicht, dass z.B. möglichst viele Leute auf Jamendo meine Musik mögen, sondern dass ich einen Markt woanders finde, der möglichst viele Leute zu Jamendo bringt…
Vielleicht haben diese Leute die Musik aber schon illegal vom Internet runtergezogen.
Nein. (lacht) Das passiert nicht. Damit müssen auch die größten Superstars leben, dass noch immer 95 Prozent der Leute sagen: So ein Arschloch.