[Update 1. Juli 2011] Endlich findet sich eine offizielle Übersetzung des zugehörigen Petitionstextes und zwar hier: http://blog.jamendo.com/2011/06/30/jamendo-will-mit-einer-ipetition-die-rechte-unabhangige-kunstlerinnen-starken/
Jamendo hat kürzlich eine Petition für die Gerechtigkeit der Tantiemenverteilung und die Rechte der Musiker an ihrer Musik gestartet. Der zugehörige Text ist etwas knapp gehalten und vor allem angesichts auch der aktuellen Jamendo Awards drängt sich mir persönlich der Verdacht auf, dass es doch eher Werbung für Jamendo sein soll. Beim Recherchieren habe ich hier eine etwas ausführlichere Erläuterung gefunden und dann doch unterschrieben.
Worum also geht es in dieser Petition?
Ein langes Nachdenken, ein Verzweifeln vor dem Gesetz, ein letztes Meditieren über alten Denkstrukturen. In den letzten Wochen habe ich zwar auch immer Musik gemacht, in musikalischer Hinsicht war ich aber eher mit dem Urherberrecht und seinen Folgen beschäftigt. Filesharing empfand ich ehrlich gesagt noch nie als kriminelle Tat (raubkopierer-sind-keine-verbrecher). Das Zeug kann kopiert werden, warum ist man ein Verbrecher (respect-copyrights, mittlerweile rhetorisch etwas entschärft), wenn man sich daran noch nicht einmal materiell bereichert.