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29. Mai 2011

Sven Regener über Popularität und Verbreitung von Musik

Entnommen diesem Interview auf diePresse.com (29. Mai 2011, Günter Felbermayer und Christina Köck im Interview mit Sven Regener):
… Es gibt ja keine Kunst, die von mehr als drei Prozent der Leute in einem Land gut gefunden wird. Wenn ich eine Million Platten verkaufe in Deutschland, dann haben 1,25 Prozent der Bevölkerung meine Platte gekauft. Wenn einer vier Millionen verkauft – was unmöglich ist – dann sind es fünf Prozent. Das heißt aber, dass 95 Prozent diese Platte immer noch nicht gekauft haben.
Vielleicht haben diese Leute die Musik aber schon illegal vom Internet runtergezogen.
Nein. (lacht) Das passiert nicht. Damit müssen auch die größten Superstars leben, dass noch immer 95 Prozent der Leute sagen: So ein Arschloch.
Ausgesprochen aufmunternd finde ich. Vor allem auch diese Theorie weiter zu spinnen, Ausdehnung auf jeden offenen Markt. Reichweite bedeutet in meinem Fall also nicht, dass z.B. möglichst viele Leute auf Jamendo meine Musik mögen, sondern dass ich einen Markt woanders finde, der möglichst viele Leute zu Jamendo bringt…

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