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23. Mai 2012

Drei Fragen an die Verwertungsgesellschaft AKM

Worum geht es in der Urheberrechtsdebatte? Aus meiner Sicht um nichts weniger als meine persönliche künstlerische Freiheit. Ich will
  1. die Freiheit, Musik die mich inspiriert nach meinen Vorstellungen zu verwenden,
  2. die Möglichkeit, Tauschbörsen als Werbetool zu verwenden und
  3. die Sicherheit, für meine Werke (auch mit Hilfe einer Verwertungsgesellschaft) bezahlt zu werden.
Und ich will eine legale, offizielle und ethisch vertretbare Lösung für diese drei Punkte. Im Folgenden führe ich die Probleme  etwas genauer aus und schließe dann mit drei Forderungen an meine Verwertungsgesellschaft, die meine künstlerische Freiheit in vertretbarer Weise garantieren würden.

31. Januar 2012

Zwei, drei, viele Herzen schlagen ach in meiner Brust

Es ist dem frühen Tod des Dichters vor deutlich mehr als neunzig Jahren zu verdanken, dass ich diese Überschrift heute rechtlich bedenkenlos verwenden kann. Wäre Goethe Zeitgenosse oder auch nur noch im Katalog der Verwertungsgesellschaften vertreten, es wäre mir heutzutage nur mit Glück gestattet, ihn in diesem Zusammenhang zu zitieren, die Abänderung bräuchte ich wohl gar nicht erst zu versuchen. Ironischerweise ist das damals nicht vorhandene Urheberrecht mit ein Grund für seine ungeheure Schaffenskraft.

27. Januar 2012

Die Freiheit, die das Internet bietet ist wesentlich wichtiger, als Tantiemenkontrolle durch Monopolbetriebe

Das Prekariat der Kunstschaffenden ist im Aufwind. Sinnbildlich gesprochen natürlich, prekäre Verhältnisse zu Lebzeiten nicht anerkannter Künstler / Musiker / Schrifsteller / Schauspieler und sind ein alter Hut. In die falsche Richtung geht meiner Meinung nach die Initiative Kunst hat Recht, die vorgibt das Prekariat, also die mittellosen Kunstschaffenden zu vertreten.